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14 Tage am See




11.08.2011
Wir lieben es, die Welt zu erkunden, doch seit einigen Jahren bemühen wir uns dabei, auch unsere Heimat besser kennen zu lernen. Nach Donau, Rhein und Mosel war heuer ein schönes 3-Länder-Eck an der Reihe. Ganz Clevere hatte ja auch schon im letzten Blog eine Zeitschrift namens "Bodensee" auf einem Foto entdeckt!

Dort also verbrachten wir beide Evas "runden" Geburtstag, und unser "Basislager" war ein romantisches, maritim angehauchtes Seehotel in einem kleinen Schweizer Hafenort. Morgens weckte uns der Wellenschlag unter unserem Balkon und abends begleitete uns sein Rauschen in den Schlaf. Ganz in Muße konnten wir all die Landschaften, Inseln und historischen Städtchen per Schiff, Bahn, Auto und zu Fuß erkunden - schön war's, und erlebt haben wir dabei auch allerhand! Das Wetter spielte einigermaßen mit: Mitunter war es tagsüber heiß und hitzig und abends zogen Unwetter auf. Das Open Air Kino in Arbon mußten wir deshalb mitten im Film "The Social Network" fluchtartig verlassen. Was für ein Jammer!

Dafür erging es uns am 2. August umso besser auf der Bregenzer Seebühne. Vor einem Bilderbuch-Sonnenuntergang über dem See und dann im Mondschein war "André Chémier" Evas schönstes Geburtstagsgeschenk. Dieses imposant inszenierte musikalische Drama machte uns bewußt, wie dankbar wir dafür sein sollten, daß wir unser Leben und unsere Zukunft selbst gestalten und bestimmen konnten, in Frieden und Freiheit und ohne Zwang.

Grad recht zum Geburtstag entdeckten wir in der alten Reichsstadt Konstanz auch "Evening Tale" -abstrakt, Öl auf Leinwand von Iliya Zhedev, bulgarischen Ursprungs, 100 x 150 cm- so farbenfroh, daß es selbst im Schatten leuchtet. Das soll nun in Zukunft eine Wand im Obergeschoß unserer Bergheimat in Ruhpolding zieren. Und ich glaube, daß sich Eva sogar darauf freut, daß dort alle Vorhänge und Bezüge auf das neue Bild abgestimmt und ersetzt werden müssen... Höchste Zeit also heimzukehren.

Grüße, Glückwünsche und Geschenke haben uns -auch mangels Internet- nur verspätet erreichen können. Dafür möchten wir um Nachsicht bitten und uns bei allen recht herzlich bedanken










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