27.04.2012
Die Nacht vom 15. auf 16. April verbrachten wir unterirdisch im Saferoom des Behnke-Hauses. Im Fernsehen konnten wir live verfolgen, wie der "Rüssel" des Tornados uns immer näher kam und dabei eine Spur der Verwüstung hinterließ. Zum Glück zog er dann doch mit ein paar Kilometern Abstand an uns vorbei. Etwas unausgeschlafen traten wir am folgenden Morgen unseren Flug nach New York an, das uns mit frühlingshaften 30°C empfing. Zwei Tage hatten wir Zeit für uns, und die nutzten wir, um all das zu erkunden, was wir in New York schon immer erkunden wollten: Den Central Park durchwandern, die Brooklyn Bridge zu Fuß überqueren, das alte, ursprüngliche New Amsterdam im Süden der Insel erkunden und die High Line, eine aufgelassene Hochbahntrasse, von Anfang bis Ende ablaufen. Der Doktor ließ es sich natürlich nicht nehmen, den Strand Book Store zu besuchen: Sechzehn (!) Meilen Buchrücken konnte er einfach nicht widerstehen. Wir entdeckten für uns auch unser New Yorker Lieblingsrestaurant "Inside Park" in einer aufgelassenen Kirche an der Park Avenue.
Die Diamantkonferenz selbst verging wie im Flug. Wir waren voll beschäftigt, mit all den aufgeregten und begeisterten Downlines Schritt zu halten. An dieser Stelle möchten wir allen Qualifizierten noch einmal herzlich gratulieren und Ihnen allen sagen: Es lohnt sich, sich ein bißchen anzustrengen! Die nächste Diamantkonferenz findet übrigens auf Mauritius im Indischen Ozean statt. Eva und ich planen schon jetzt eine Südafrikareise drumherum.
Was uns auf der New Yorker Konferenz am besten gefiel? - Ganz zweifellos der Schiffsausflug und Abend auf Ellis Island. Die nächtliche Heimfahrt inmitten eines überwältigenden Feuerwerks vor der Freiheitsstatue wird wohl niemand ein Leben lang vergessen!
Ein ganz kurzer Aufenthalt daheim gab uns wenigstens Gelegenheit, unser jüngstes, nur ein paar Tage altes Enkelkind Gabriel zu begrüßen. Dann hieß es für meine Frau Eva und Gabriels Vater Peter gleich: Ab nach Vietnam. Dort arbeiten die beiden am Aufbau unserer vietnamesischen Organisation, und ich werde ihnen morgen nachreisen. Auch wir haben nämlich Ziele, die wir in diesem Jahr erreichen wollen. Doch davon mehr beim nächsten Mal!