21.06.2010
Unser Geschäft kann auch Ihnen zeitliche und finanzielle Unabhängigkeit bescheren. In dieser Woche sind Eva und ich zum Beispiel ganz spontan und ganz privat nach Irland geflogen. In Dublin nahmen wir uns ein Auto und fuhren schnurstracks an die Atlantikküste, wo Irland einsam und schön ist. Die paar Einwohner dort sprechen noch Gälisch. Auf Conomara, einer Halbinsel aus Granit mit vielen Buchten, Fjorden und Schären, war das Wetter so viel schöner als daheim: Vormittags Hochnebel, der sich mittags hob, danach brannte die Sonne bis tief in die Nacht, und vor elf Uhr wurde es nie dunkel. Ich mußte mir schnellsten ein Käppi kaufen, um schweren Sonnenbrand abzuwenden!
Wir erkundeten die Halbinsel, erfreuten uns an Landschaft und Natur, machten lange Wanderungen - und ansonsten garnichts. Erholung pur. Wir nächtigten in einem alten Herrenhaus, einsam gelegen und mit viel Atmosphäre. Schon Präsident Charles de Gaulle hatte sich hier nach seinem spektakulären Rücktritt vor den Medien versteckt - und seit 1969 ist die Zeit hier stehen geblieben.
Danach fuhren wir an der Küste entlang nach Süden, passierten dabei die berühmten Cliffs von Moher und Spanish Point, wo 1588 die Armada strandete, überquerten mit der Fähre die Bucht des Shannon und landeten auf der Halbinsel Beara in einem anderen alten Schloßhotel. Beara war einfach schön: Berge, Moor, Heide, Hünengräber, einsame Buchten, verträumte Hafenstädtchen - das alles unter strahlend blauem Firmament, umrahmt vom dunkelblauen Ozean.
Es fällt schwer, das loszulassen. Mit Wehmut machten wir uns auf den Heimweg. In München erwartete uns - Regen.